Veganes Hundefutter ist

Gesund

Eine vegane Ernährung kann Ablagerungen an den Gelenken verringern und den Hund weniger anfällig für Krankheiten wie Krebs oder Schilddrüsenunterfunktion machen.

Nachhaltig

Vergleicht man die Herstellung von veganem Hundefutter mit dem von Futter aus Rindfleisch werden lediglich 5% des Wassers verbraucht und nur 4% der Treibhausgase ausgestoßen.

Lecker

Der besonder Geschmack von Linsen, Hafer, Dinkel oder Lupinen lässt deinem Hund das Wasser im Mund zusammenlaufen.

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Bei der veganen Hunde-Ernährung wird auf alle tierischen Produkte (Fleisch, Fisch, Milch, etc.) verzichtet und auf pflanzliche Produkte zurückgegriffen.

Wie mit vielen wissenschaftlichen Studien bewiesen wurde, ist die vegetarische und vegane Ernährung die umweltfreundlichste Art zu leben. Das Produzieren von Fleisch und Milchprodukten ist teurer und um ein Vielfaches umweltbelastender als pflanzliche Nahrung. Das zeigt auch der folgende Vergleich:

Hundefutter-Vergleich

Grundsätzlich ist dem Hund egal, woher er sein Protein gewinnt. Ob es tierisch oder pflanzlich ist spielt bei einem ausreichend gedeckten Bedarf keine große Rolle.

Das Protein im Hundefutter wird beispielsweise aus Sojabohnen, Linsen, Kartoffeln oder Erbsen hergestellt. Im Gegensatz zu Katzen, die reine Karnivoren sind, können Hunde alle nötigen Nährstoffe auch aus pflanzlichen Quellen gewinnen.

Wie beim Menschen auch muss man hier darauf achten, dass alle wichtigen Nährstoffe in den täglichen Futterportionen vorhanden sind. Manchmal sind diese schon dem Hundefutter zugefügt, beispielsweise Vitamine, Mineralien und Aminosäuren wie Vitamin B12 und Calcium.

Trotz der vielen Vorteile ist diese Art der Ernährung bei Hunden immer noch sehr kontrovers diskutiert.

Es ist vor und währenddessen wichtig, mit einem Tierarzt in Kontakt zu treten und sich mit ihm zu beraten.

Manche Tierärzte sind von Anfang an gegen eine vegane Ernährung. Andere, wie beispielsweise Ellen Kienzle, halten es für möglich. Kienzle rät jedoch davon ab, es bei trächtigen oder Milch gebenden Hündinnen, sowie bei Welpen zu versuchen. Hier sollte man eher auf tierische Nahrung zurückgreifen.

Die Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik spricht außerdem von einem möglichen Placeboeffekt am Anfang der Umstellung. Tiere bekommen bei einer solchen Änderung oft mehr Aufmerksamkeit des Halters und profitieren anfangs mehr, bevor es sich im Laufe der Umstellung wieder ändert.

Da das Futter aber oft so produziert wird, dass es noch einen leichten Fleischgeschmack besitzt, hat man meist kein Problem einer Futterverweigerung. Daher kommen auch die Bezeichnungen wie „Vegetarisches/Veganes Futter mit Huhn“ auf den Futterdosen.

Am besten wäre es wahrscheinlich das Hundefutter unter Aufsicht eines Tierarztes selbst herzustellen. Damit hat man auch die Möglichkeit, die Inhalte zu je nach Vorliebe des Hundes zu variieren. Das ist jedoch zeitaufwendig und kostspielig.

Die Wiener Universität beobachtete die Auswirkungen von veganer Hundeernährung an 20 Hunden über einen längeren Zeitraum. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass es keine gesundheitlichen Auswirkungen auf die Tiere hat.

Jedoch gibt es noch keine Langzeitstudien, die diese Beobachtungen untermauern. Eben deshalb sollte man eine solche Futterumstellung als Halter niemals alleine durchführen.

Allerdings schadet einem Hund ein Veggietag in der Woche nicht, was aber dennoch einen großen Einfluss auf den Schutz des Klimas hätte.